Erneuter Vorstoß ins Krankenhaus
Heute Morgen stiegen wir wieder ins Auto um wieder zu versuchen ins Krankenhaus zu gelangen. Wir nahmen neue Handtücher, Kleider und eine andere Mitarbeiterin, Bebi mit. Diese soll Beauty ablösen die bis jetzt mit Roben war. Die Strassen waren relativ lehr und wir kamen gut voran. manchmal mussten wir wie andere durch knietiefes Wasser fahren. Als wir im Krankenhaus ankamen war das sehr schwer wiederzukennen da es sich in ein großes Wassergrundstück verwandelt hatte. Wir mussten aus dem Auto aussteigen und zu Fuß ins Krankenhaus vordringen.
Colleen und Bebi, im Hintergrund beim Auto Mridul
Im Krankenhaus konnten wir zuerst Roben gar nicht finden da er nicht mehr in dem Zimmer war, wo er nach der Einlieferung war. Das komplette Erdgeschoss war gestern überflutet worden und das Wasser stand 40 cm an den Betten hoch. Deswegen wurden nach paar Stunden die Patienten in höher liegende Stockwerke evakuiert. Beauty war sehr erfreut uns zu sehen, sie hatte uns so schnell nicht erwartet denn, wenn sie aus dem Fenster schaute bot sich ihr dieser Blick.
Roben geht es etwas besser, sein Fieber durch die Malaria hervorgerufen hat sich aber noch nicht stabilisiert. Er ist immer noch etwas weinerlich und hat keinen Appetit.
Mitarbeiterwechsel, Beauty zweite von links geht mit uns
Im Krankenhaus gibt es immer viel Elend zu sehen. Das Zimmer, wo auf dem Bild ist ist ein neues und die Patienten durften nur dort hin, weil die normalen Zimmer überflutet waren. Gleich nachdem wir ankamen beteten wir für Roben der auch sichtlich ruhiger und friedlicher wurde. Wir erzählten mit den anderen Patienten, warteten auf die Doktoren die um 10.00 Uhr morgens ihre Runden ziehen. Ich traf eine ganz junge Frau mit kleinem Baby. Ihr Mann ein Tagelöhner hatte sie vor 6 Tagen dort eingeliefert und sie seitdem noch nicht wider besucht oder Ihr Essen bzw. Geld gebracht. Diese Dinge muss man in Bangladesch alle mitbringen da das Krankenhaus nur die med. Betreuung und das Bett gewährleistet. Sie sollte eigentlich entlassen werden hatte aber kein Geld für die Krankenhausrechnung etwa einen bengalisches Monatsgehalt hoch. Ich redete mit einer Ärztin diesbezüglich und Ihr wurde geholfen.

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