Dienstag, Januar 29, 2008

Schule im Freien



Colleen unterrichtet Ruben an 5 Tagen in der Woche zu Hause. Wenn er zur selben Schule wie Hannah und Larisa gehen würde, mussten wir 2 extra Fahrten in die Stadt machen. Das bedeutet ca. 3 Stunden unterwegs, unter Strassen und Verkehrs Bedingungen die schwer zu erklären sind. Ruben geht in die Vorschule und kommt so Gott will ab September in die 1 Klasse. Colleen verwendet die Bücher die auch in der Schule verwendet werden und Rubens Fortschritte werden von einer Lehrerin überprüft. Da heute die Mitte des Schuljahres ist und die Zimmertemperaturen bei nur 16 Grad Celsius liegen hat sich Colleen entschlossen Schule im Freien zu machen. Hier sind die beiden oben auf der Treppe die zu unserer Wohnung führt.

Wer will einen "Ehemaligen" unterstützen?



Nobien Tripura ist im Waisenhaus "Home of Love" großgeworden. Im Jahr 2006 machte Nobien dann eine Jüngerschaftsschule von "Jugend mit einer Mission" (JMEM) in der Nähe von Dhaka. Nach Ende der Schule wurde Nobien vollzeitlicher Mitarbeiter dieser Organisation. Er ist mit verschiedenen Teams und Besuchern im Land als Übersetzer und Helfer unterwegs. Wie alle Mitarbeiter von JMEM weltweit bekommt Nobien für seine Arbeit keine finanzielle Unterstützung, sondern muss darf sich selber einen Unterstützerkreis aufbauen. Bitte melde Dich, wenn Du Nobien finanziell helfen willst, wir bringen Dich gerne mit Ihm in Verbindung.



Einsatz in Indien. Nobien ist der zweite von rechts.

Montag, Januar 28, 2008

Feuer



Bei uns ist in Bangladesch jetzt die kalte Jahreszeit und Nachts fallen die Temperaturen bis 15 Grad Celsius. Einige der Jungen nutzen die Chance und haben unter dem Vorwand aufräumen zu wollen, altes Laub und Gesträuch zusammengekratzt das sie jetzt verbrennen. Alle Jungen spielen gerne mit dem Feuer.

Samstag, Januar 26, 2008

Ein Team aus Süd Korea



Letzte Woche hatten wir ein Universitäts Team aus Korea. Die jungen Leute sprachen gut Englisch und haben viel Zeit mit den Bewohnern des Waisenhauses verbracht. Sie waren musikalisch sehr begabt und wir hatten auch eine gemeinsame Gebetsnacht. Dieses Team war eine Ermutigung für uns. Auch bei den zwei APAB Schulen half das Team und sie organisierten einen Sports Tag dort.

Donnerstag, Januar 24, 2008

Phoebe und Liton



Als ich letzte Woche im Zimmer der kleinen war um die Therapie mit John zu machen war dort das totale Chaos. Alle 9 Babies und Kleinkinder kletterten gleichzeitig auf mir herum, spielten verstecken, sagten meinen Namen so oft wie nur möglich usw. Einer der kleinen, Liton der normalerweise sehr zurückhaltend wegen Krankheiten ist war diesmal auch mit von der Partie. Er hat sich erholt und ist nicht krank. Liton hat ein selten zu sehendes Lächeln und riesengroße Augen. An diesem Tag ging es ihm so gut das er bei all den Spielchen mittendrin und fröhlich war. Wir danken Gott das er uns die Möglichkeit gibt Kindern wie Liton eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Erlebt und geschrieben von Colleen und

Mittwoch, Januar 23, 2008

Abfahrt



Heute Morgen um 2.30 Uhr fuhren wir vom Waisenhaus los zum Flugplatz nach Dhaka, denn heute war der Abflug nach Deutschland. Die Fahrt ist ein gefährliches Abendteuer, ganz besonders in der Nacht und unseren lokalen Strassen Verhältnissen. Um 14.30 Uhr war ich wieder gesund zurück. Danke Gott für die Bewahrung. Gabriele (oben auf dem Bild) und ihr Mann Bernd, sowie Werner Weber (hinter der Videocamera) besuchten uns als Abgesandte des "Arbeitskreis Christen helfen" (ACH) Danke für alle Hilfe ihr drei. Der ACH regelt und organisiert alle unsere Finanzen in Deutschland.

Dienstag, Januar 22, 2008

Leidens Brüder



Samuel hatte seinen Arm im Dezember gebrochen, Ruben seinen vor 3 Tagen als er vom Klettergerüst fiel. Die beiden sind schon immer gute Freunde, jetzt verstehen sie sich noch besser. Samuel sein Gips kommt diese Woche herunter...

Sonntag, Januar 20, 2008

Freunde



Die Fahrräder sind noch immer heiß begehrt und wer eines hat ist sehr beliebt.

Freitag, Januar 18, 2008

Drei Deutsche in Bangladesch

Eindrücke von Gabi Liebermann:
Wir, Bernd, Werner und ich befinden uns gerade zu einem Besuch im Waisenhaus "Home of Love" in Bangladesch. Am 14.01.2008, abgeflogen in München über Dubai nach Dhaka und von dort mit dem Kleinbus, von Thomas Kühn abgeholt, kamen wir am 15.01 abends 20.00 Uhr nach einer atemberaubenden Fahrt im Waisenhaus an. Auf dieser Fahrt von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, nach Chittagong bekamen wir schon die ersten Eindrücke des Landes. Auf den Strassen, die für 2 entgegenkommende LKWs angelegt, sehr holprig und im schlechten Zustand sind, fahren mindestens 4 Fahrzeuge nebeneinander. Hat man eine laute Hupe und ein großes Auto, hat man die Chance, schneller vorwärts zu kommen als andere. Bei Stopps, begegneten uns die Menschen sehr neugierig und aufgeschlossen. Ein Bengale hatte uns auch sofort zu sich nach Hause eingeladen.
Hast du schon oft diese Webseite geöffnet? Dann weißt du schon viel über dieses Waisenhaus. Wenn nicht, informiere dich auf vergangenen Seiten. Ich kann dir bestätigen, dass alles wahr ist, was du dort sehen und lesen kannst. Du erfährst viele angenehme Dinge. Wie schwer das Leben für die Familie Kühn ist, das kann man nur vor Ort mitfühlen. Seit gestern Abend läuft laute Musik, denn die Hindus feiern ein Fest und die Lautsprecher sind genau auf das Waisenhaus gerichtet. Wie soll man da in der Nacht schlafen und am nächsten Tag fit sein? Inzwischen leben 64 Kinder im Waisenhaus und alle fühlen sich wohl. Das Miteinander ist von gegenseitiger Achtung und Liebe gekennzeichnet. Es gibt auch hier mal Streit, aber er wird recht schnell beigelegt. Wenn man als Gast hierher kommt, bleibt man nicht lange Gast, man wird sofort in alle Dinge mit einbezogen. Es gibt keine Berührung Ängste und schnell hat man mehrere Kinder um sich.
Den Leitern hat es schon viel Kraft gekostet, eine gewisse Ordnung und Sauberkeit durchzusetzen. Üblicherweise wirft man Papier und Abfälle einfach weg. Überall an den Straßenrändern kann man das sehen. Den Kindern das bewusst zu machen, dass das nicht richtig ist, und welche Folgen das haben kann, ist immer wieder eine Herausforderung.
Täglich, außer Freitag, gibt es zwei Andachten, die auch schon von Jugendlichen des Waisenhauses geleitet und durchgeführt werden. Ich muss sagen, sie haben ein hohes Niveau. Am Freitag gibt es dann einen Gottesdienst für alle. Noch ist unser Besuch hier in Bangladesch nicht beendet. Viele Erlebnisse warten noch auf uns. Bist du neugierig geworden? Mach dich auf den Weg!

Mittwoch, Januar 16, 2008

Bilder vom Markt



Hier sind paar Bilder vom Frei Markt. Die meisten Stände sind schön hergerichtet, von vielen Menschen umringt und es riecht. Der Preis ist fast immer Verhandlungssache, wer das nicht weiß wird übers Ohr gehauen.



Lebendige Hühner kosten ca. 85 Cent per kg.



Diese Decken werden zwischen 2-3 Euro pro Stück verkauft. Man braucht die auch in dieser Jahreszeit denn die Temperatur fällt nachts auf 10-15 Grad Celsius.

Montag, Januar 14, 2008

Handys



Etwas das sich in den letzten Jahren in Bangladesch sehr verändert hat ist die Dichte der Handys. Es ist heutzutage nicht sehr außergewöhnlich selbst Ricksaw Fahrer mit Handys zu sehen. Diese kann man dann an Läden überall im Land bequem und schnell aufladen. (siehe Bild) Als ich meines das letzte Mal mit 10 Euro auflud sah ich das die meisten Leute 50 Cent Raufladen. In Bangladesch gab es Ende 2007 30 Millionen Handy Benutzer.

Samstag, Januar 12, 2008

Sheila



Guck mal!

Donnerstag, Januar 10, 2008

Geburtstags Feier



Heute haben wir die Geburtstagsfeier für alle Januar Geburtstags Bewohner des Waisenhauses gefeiert. Als neue Gäste hatten wir John und Charlotte Screnock aus den USA und ein Universität Team aus Korea. Charlotte war 2004 im Waisenhaus und hatte dann für paar Wochen mitgebarbeitet. Wir hoffen das Ihr das nächste Mal etwas länger bleiben könnt. Meine Mutter, Christa Kühn feiert heute auch ihren 75 Geburtstag. Ihr widme ich diesen Blog. Wo wäre ich ohne Dich? Dein Glaube inspiriert und danke für Deine und Vatis täglichen Gebete.

Mittwoch, Januar 09, 2008

Gäste und Helfer



Seit Ende Dezember haben wir Sonia Wegscheid aus den USA zu Besuch. Sie war im Sommer 2004 schon mal für 3 Wochen bei uns im Waisenhaus und hat mitgeholfen. Sonia ist sehr beliebt bei den Kindern und immer umgeben von Kindern die entweder UNO oder andere Spiele spielen wollen.



Naomi, ist die jüngere Schwester von Sonia und zum ersten Mal bei uns im Waisenhaus. Hier füttert sie gerade Liton, einen der kleinsten die wir haben.

Dienstag, Januar 08, 2008

Auch ich brauch mal ne Pause



Agnes, gute 8 Jahr kommt Ende Januar in die 3. Klasse. Sie kam 3 Monate alt im Jahr 1999 zu uns ins Waisenhaus.

Sonntag, Januar 06, 2008

Verspätete Bilder

Da unserer Familie über Weihnachten nicht im Land war haben wir bisher noch keine Bilder vom Programm veröffentlicht. Über dem Basketball Feld wurde ein großes Partyzelt errichtet. Das wurde dann bestuhlt. Am Abend des 24. Dezember fand das Programm statt zu dem viele Gäste kamen.



Es gab diverse kulturelle Darbietungen wie Tänze, (ein wichtiger Bestandteil bengalischer Kultur) Lieder und ein Theaterstück.



Es wurde auch ein Video gezeigt das die Weihnachtsbotschaft in moderner Form enthielt. Die Darsteller waren Bewohner vom Waisenhaus und dem Jungeninternat.



Sugoto leitete durch das Programm und wurde von Ms. Park übersetzt so das die eingeladenen Koreanischen Gäste auch was verstehen konnten. Zum Abschluss gab es gutes Essen.

Freitag, Januar 04, 2008

Geschenk



Isita hat ein Geschenk aus Deutschland für ihren Geburtstag und Weihnachten bekommen. Darüber hat Sie sich sehr gefreut. Wir danken den Sendern, der Familie Gollner, aber auch allen anderen Paten die Geschenke, Karten, E-Mail und jeden Monat den Patenschaftsbetrag schicken. Auch alle Gebete sind sehr wichtig. Danke!

Mittwoch, Januar 02, 2008

Mal paar andere Gesichter



Diese Kinder gehören nicht zum Waisenhaus, die habe ich gestern im Hinterland Chittagong's bei einem Spaziergang gesehen. Ich fand die aber so süß...

Dienstag, Januar 01, 2008

Ein Wort aus unseren Herzen:



Wir bedanken uns bei allen Freunden, Spendern, sowie allen die im Gebet im Jahr 2007 hinter uns gestanden haben. Wir danken allen Helfern die gekommen sind und anderen die Sachen geschickt haben. Wir brauchen und schätzen Euch alle und danken Gott oft für Euch! Für das neue Jahr wünschen wir Euch allen in Familie und Beruf Gottes Segen! Wir beten das Ihr Gott und seine Hilfe frisch erlebt.

Staubig



Es hat seit Wochen nicht mehr geregnet, deshalb ist alles mit einer Staubschicht bedeckt. Bei diesem Bananenbaum sieht man gut den Unterschied. Die Szene ist nicht weit vom Waisenhaus entfernt.